Das Glückstagebuch im Methodik-Kreislauf

Das Glückstagebuch im Methodikkreislauf
H.
Feld

 

Wir leben immer in Kreisläufen, die eine Entwicklung der aktuellen Situation zum Besseren oder zum Schlechteren bewirken. Wir nennen das auch eine Aufwärts- oder Abwärtsspirale. Der Methodiker versucht immer, eine Aufwärtsspirale zu bewirken, um das eigene Leben und das anderer zu verbessern.

 Die 8 Schritte der Situationsveränderung und der Bezug zum GLÜCKSTAGEBUCH (GTB)

 Ausgangspunkt ist  die aktuelle Situation

  1. Die Situation wird von uns analysiert. Das GTB ist eine wichtige Informationsquelle. Wir analysieren die privaten und die beruflichen Aspekte der Aktualität.
  2. Es kristallisieren sich unsere Mängel heraus, die uns stören, beeinträchtigen. Wir erkennen unsere Stärken, die uns neue Möglichkeiten eröffnen. Wir finden die Mängel und Stärken in unserem Tagesablauf, die in der Nachbereitung ins GTB einfließen.
  3. Es ergeben sich Bedürfnisse, die diese Mängel verschwinden lassen sollen und Bedürfnisse, unsere Stärken zu nutzen. Bedürfnisse notieren wir im GTB.
  4. In uns entstehen Wünsche, die uns neue Situationen versprechen und uns die Verwirklichung in glühenden Farben in die Vorstellung rufen. Unser GTB enthält eine Liste unserer Wünsche
  5. Der Wunscherfüllungsplan oder Wieplan führt uns zur Realisierung dieser Wünsche. Das GTB enthält eine Liste unserer permanenten Wiepläne und eine Liste der aussichtsreichsten Züge aus allen Wieplänen.
  6. Die Realisierung benötigt Zeit. Die Voraussetzung zur sinnvollen Nutzung der Zeit ist ein detaillierter Zeitplan. Das GTB ist das Herzstück unserer Zeitplanung.
  7. Die Umsetzung in die Tat erfordert Tatkraft. Ohne Handeln gibt es kein Ergebnis, keine Realisierung. Nur sinnvolles Handeln dient zur Veränderung der Situation. Dann kommen wir wieder bei Punkt 1 an, aber in einer neuen, geänderten, verbesserten Situation. Notwendiges Handeln und die Kontrolle garantieren einen Fortschritt.

Wir sehen, das Glückstagebuch spielt nicht nur eine wichtige, sondern sogar die zentrale Rolle im Ablauf der Lebens- und  Situationsplanung, in der Situationsbewältigung.