Ihr Erfolg – was bedeutet er Ihnen?

Das magische Wort Erfolg ist für viele Menschen ausschließlich Inhalt ihres Denkens und Handelns geworden. Unter Erfolg verstehen die meisten Menschen fast ausschließlich materielle Werte. Wahrer Erfolg ist demgegenüber auf innere Werte und geistige Weiterentwicklung gerichtet. Erfolg besteht nicht aus Materie. Materielle Werte können eventuell Ausdruck von Erfolg sein aber nicht mehr. “Etwas” heißt dabei nicht “wenig”. Wahrer Reichtum ist immer geistiger Reichtum, Glück, Gesundheit, Frieden, positive Veränderung in Leben. Erfolg ist aber auch, das zu tun, was Spaß macht, und es dann zu tun, wann immer es Spaß macht. Erfolgsdenken gibt es auf allen Gebieten menschlichen Strebens und Suchens.

Die weitverbreitete Meinung, dass man nur durch langjährige harte Arbeit zum Erfolg gelangen kann, ist – wie es sich herausgestellt hat – ein Irrtum. Ein guter Einfall in der Hängematte oder im Biergarten, so schreibt E. F. Freitag (Die Macht Ihrer Gedanken, S. 152), kann hundertmal mehr wert sein als hundert Stunden Knochenarbeit. Wichtig ist das “Offensein” gegenüber jedem guten Einfall. Stunden der Muße, im Zustand der Entspannung oder der Meditation sind die Geburtsstunden dieser Einfälle. Wer unter Stress arbeitet, neigt überdies stärker dazu, Fehler zu machen. Und dann muss wieder Zeit aufgewendet werden, um die Fehler und deren Auswirkungen auszubügeln.

Nur zu viele Menschen setzen diesen zigtausendfach erprobten Überlegungen ihr „Unmöglich“ entgegen! Ihnen scheint auch die sicherste Methode undurchführbar.

Gott sei Dank, dass es auch solche Menschen gibt!

Damit verbessern sich die Chancen derer, die im Sinne der Großmann Methode „ihre” Chancen finden wollen. Fehlschläge suchen immer nur jene heim, die grundlos vom Misserfolg überzeugt sind. Wer gewohnt ist, seine eigenen Vorstellungen und seinen eigenen Maßstab, der durch Armut, Misserfolge, Krankheit etc. gebildet wurde, anzuwenden, dem wird auch nichts Besseres beschert werden. Was sie nach ihren Anschauungen nicht verstehen, wollen sie auch nicht für wahr halten. Und wenn sie sich halb widerwillig an die Realisation einer Idee machen, so reicht oft schon die geringste abfällige Bemerkung, das kleinste Hindernis, sie zum Aufgeben zu bringen. Es ist das Pri­vileg der Erfolglosen, dass sie vorschnell, oft kurz vor dem Ziel, aufgeben. Es sind aber nicht nur die äußeren Umstände, die schuld am Misserfolg der Erfolglosen sind. Jeder ist für seinen Erfolg und seinen Misserfolg ausschließlich selbst verantwortlich, Das ist unbequem, und deshalb wollen die meisten dies nicht wahrhaben. Materieller Mangel ist – wie viele Beispiele erkennen lassen – auch Ausdruck eines geistigen Mangels. Er liegt in der eigenen Fehleinstellung begründet. Die Solidarisierung mit den Erfolglosen und Armen hilft niemandem, Wer in der Wüste durstet, dem kann ein anderer Verdurstender nicht helfen. Er braucht jemanden, der ihm Wasser geben oder ihm den richtigen Weg zur Oase weisen kann. Solidarität mit Armen lässt erkennen, dass beim Solidarisierenden genauso Mangel herrscht wie bei den Armen selbst. Nur wer selbst etwas hat, kann anderen etwas geben. Hiermit sind aber nicht Almosen gemeint, sondern die Hilfe zur Selbsthilfe, der Wegweiser sein zum rechten Ziel.

Aus diesen Überlegungen heraus stellt sich die Frage, was Ihnen Ihr Erfolg bedeutet, wie weit das Streben nach Erfolg Ihr Leben bestimmt. Erfolg an sich, ist nichts Schlechtes. Doch wer nur den materiellen Erfolg sucht, der wird sehr bald merken, dass ihn dieser auf Dauer weder befriedigt noch bekömmlich ist.

Bedenken Sie stets,

Erfolg lässt sich nicht zwingen. Er tritt ein, sobald man in und um sich die Voraussetzungen (= Ursachen) Geschaffen hat und dafür reif ist. Hierzu gehört:

  • eine klare Vorstellung von dem, was man erreichen will,
  • die richtige Einstellung zum ersehnten Ergebnis und der Glaube an die erfolgreiche Zielerreichung,
  • der richtige Einsatz der für den konkreten Fall und die maßgeblichen Erfolgsfähigkeiten,
  • das Offensein für den Erfolg und Nutzung der Intuition,
  • dass man das, was man tut, gerne tut; denn nur was man gerne tut, gelingt gut,
  • dazu hilft ein ausgereifter „Wieplan“, in dem der Weg zur Zielerreichung vorgezeichnet ist.