Erfolg durch Führen eines Erfolgstagebuches

Das Erfolgreiche ist einfach!

Dieses Zitat von Henry Ford mag ich besonders, denn es unterstreicht meine These, dass das einfache Führen eines Erfolgstagebuchs entscheidend für den persönlichen Erfolg ist.

Ziel: Durch Konzentration auf Positives bei mir und anderen erreichen wir eine neue Sicht der Welt, die uns motiviert und das Selbstvertrauen stärkt. Das wiederum bewirkt, dass wir unsere Talente und Fähigkeiten wirkungsvoller einsetzen, und so verstärkt Erfolge erleben.

Übersehen der subjektiven Erfolge: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. Diesen Grundsatz kennt jeder, aber viel zu selten wird er als Ausgangspunkt der Motivation angewendet. Wir erleben uns viel zu selten erfolgreich, weil wir wegen unserer Erfahrung mit Elternhaus und Schule zu kritisch mit uns selber umgehen. Wir haben verlernt hinzusehen, wo wir im täglichen Leben subjektiv erfolgreich sind. Genaues Hinsehen bedeutet persönliche Erfolge sehen. Erkenne auch „kleine” Erfolge!

Wir sind schon jetzt erfolgreich, wenn wir genau hinschauen und uns nicht ständig mit anderen vergleichen. Bei meinen Kontakten zu Freunden oder Bekannten habe ich dieses Thema schon öfter angesprochen und ihnen motivierende Hinweise gegeben. Bei denjenigen, die mit dem Erfolgstagebuch begonnen haben, stellten sich die Erfolge ein, vor allem auch dadurch, weil sich jeder die täglichen Erfolge bewusst machte und darauf aufbauen konnte. Das Erfolgstagebuch entsteht durch systematisches Notieren.

Ein systematisches Notieren der persönlichen, auch kleinen, Erfolge führt zum Erfolgstagebuch (ETB), d.h. in einem normalen DIN A 4 (Schul-) Heft wird zum Beispiel für jeden Tag eine Seite reserviert, mit Datum versehen, und mit den persönlichen Erfolgseinträgen begonnen. Das ganze kann natürlich auch im PC untergebracht werden.

Setzen Sie einen Erfolgskreislauf in Gang
Im Laufe der Zeit kommt eine umfangreiche Dokumentation persönlicher Erfolge zusammen. Da ich mich mehr als früher mit meinen Erfolgen befasse, „glaube” ich, dass ich erfolgreich bin. Nur das ist entscheidend. Ich handle ab sofort wie ein Erfolgreicher. Dann kommt automatisch Erfolg zu Erfolg, weil ich den Erfolg unbewusst schon in meinem Denken eingeplant habe, und weil ich erfahren habe, dass ich in der Vergangenheit schon viele Erfolge hatte. Ein Erfolgskreislauf wird in Gang gesetzt.

Was passiert im Kopf?: Alles, worüber ich lange nachdenke, wird größer; nach diesem Motto führt allein das regelmäßige Notieren von Erfolgen zu einer Neubewertung und positiveren Sicht meiner Person. Dadurch werden das Selbstwertgefühl, die Motivation und das positive Denken gestärkt. Negative Gedanken haben immer weniger Platz im Kopf, weil ich mehr auf das Positive achte, bei mir, anderen Menschen und bei Ereignissen jeglicher Art. Die äußeren Umstände haben sich nicht geändert, sehr wohl aber meine Einstellung dazu und deren Bewertung. Das wiederum bewirkt, dass meine positive Erwartungshaltung bei zu bewältigenden Aufgaben zum Tragen kommt, und ich mit Optimismus an die Arbeit gehe. Ich „trau mich” mehr als bisher, weil mein (Selbst-) Vertrauen in meine Leistungsfähigkeit stark gestiegen ist.

„Mentale Fitness”: Das regelmäßige Führen eines Erfolgstagebuchs ist eine von vielen Möglichkeiten sich systematisch mit positiven Gedanken zu befassen. Es ist eine der wirkungsvollsten Methoden seine „mentale Fitness” zu stärken. Aber auch hier gilt: „Übung macht den Meister”, d.h. man sollte sich ab sofort angewöhnen, konsequent sein persönliches Erfolgstagebuch zu führen. Beginnen Sie, vielleicht auch mit anderen, denn gemeinsam geht’s besser, und vor allen Dingen: halten Sie durch. Der Erfolg stellt sich für Sie messbar nach gewisser Zeit zwangsläufig ein.