Erfüllte Wünsche

Sehnsüchte und Träume verhelfen zu Erfolgen im Leben

Wir wissen heute: Jeder bekommt das, was er verdient. Reichtum und Ruhm oder armseliges, saft- und kraftloses Dahinvegetieren, Erfolg oder Misserfolg, Gesundheit und Wohlbefinden oder Krankheit und Elend, Glück oder Unglück, Liebe, Zuneigung, Anerkennung oder Anlehnung .

Er bekommt das, was er mit seinen Gedanken in die Zukunft gesät oder in Wunschträumen innigst herbeigesehnt hat. Warum sollte es auch anders sein? Warum sollte der chronische Pechvogel ernten, wo er nicht gesät hat? Warum sollten die kümmerlichsten Ideen und dürftige Gedanken dem Unwürdigen üppigste Erfolge bescheren?

Ihr Lebenserfolg ist die Summe Ihrer realisierten Ziele, die aus Ihren Gedanken, Ideen, Wünschen und Visionen entstanden sind!

Der Lebenserfolg eines Menschen kann sich sehr unterschiedlich manifestieren. Bei dem einen in der Anhäufung mobiler und immobiler Vermögenswerte; bei anderen in einem glücklichen, animierenden Familienleben mit gesunden, lebenstüchtig erzogenen Kindern; in einmaligen Urlaubserlebnissen; oder im täglichen Genuss des Lebens; im vorbildlichen sozialen, politischem, sportlichem oder kirchlichem Engagement; in genialen schöpferischen Leistungen (gemalten Bildern, geschriebenen Büchern, gestalteten Plastiken u.v.m.).

Was Sie als Erfolg ansehen, was Sie durch zielstrebiges Handeln erreichen wollten und erreicht haben. ist Ihre Angelegenheit, können nur Sie allein richtig bewerten. Doch nur dann, wenn Sie Ihre Gedanken. Wünsche und Visionen zu konkreten Zielen verdichten, wenn diese Sie so begeistern, dass Sie zu aktivem Handeln getrieben werden, werden Sie den erstrebten Erfolg erzielen und genießen können, werden Sie in dem, was Sie tun und wie Sie etwas tun, Befriedigung und Erfüllung finden. Nutzen Sie Ihre Innigsten Sehnsüchte und Wünsche als Impulse für Ihr Denken und Handeln.

Zu den bedeutendsten Leistungen wird der Mensch nach Dr. Gustav Großmann (Welt der Könner) nicht durch Schmerz und Leid, sondern durch die Wünsche seiner Seele angetrieben. Dass derartige Wünsche eine gute Sache sind, denn sie motivieren den Menschen, seine normalen Grenzen zu überschreiten.

Bedenken wir hierbei: Längere Zeit nicht befriedigte Triebe und Bedürfnisse, schmerzhafter Verzicht und langanhaltende Entbehrungen, also persönliche Mangelzustände, transformieren sich in Sehnsüchte und Wünsche.

Sie stellen zugleich den langzeitig wirksamsten Antrieb für unser Handeln dar. Deshalb erfordert die Realisation der aus Wünschen erwachsenen Ziele viel weniger Kraft und Ausdauer. Diesen Effekt nutzt der Lebenskünstler und der Verfolger lebens-rechter Ziele für seine Zielwahl und deren Realisation.

Klare (Wunsch-) Ziele kennzeichnen den Erfolgreichen.

Können Sie sich ein Schiff vorstellen, das ohne Ziel in See sticht? Das Vorhandensein motivierender Visionen, die aus Ihren unerfüllten Sehnsüchten und Wünschen. Ihren Ideen und Einfällen oder aus Verwandlungszielen entwickelt wurden, sind die wichtigste Voraussetzung für deren erfolgreiche Realisation.

Wer seine Ziele ständig wechselt oder wer sich für kein Ziel entscheiden kann, ist noch nicht reif für den ihm gemäßen Erfolg! Der Verzicht auf jede Zielbindung, wie er selbst von viel-gelesenen psychologischen Utopisten gefordert wird, macht den Menschen nur zum Spielball von Zufälligkeiten.

Der Begriff „Wunschziel” soll erkennen lassen, dass es hier nicht um verstandesmäßige Willensziele handelt, die dem Menschen aus ehrgeizigem Streben, spekulativem Denken oder bei der Entwicklung von Ideen und Einfällen in begeisternde Visionen zuwachsen. Die meisten beruflichen Zielsetzungen sind Willensziele. Deshalb ist für all diejenigen, die ihre Ziele nicht an starke Wünsche und starke Emotionen zu koppeln verstehen. die Arbeit an deren Realisation auch so aufreibend und kräftezehrend.

Bei unzureichender planerischer Vorbereitung der Zielverwirklichung können sich nicht selten weitere Probleme ergeben mit der Folge, dass Frust, Stress und Überforderung entstehen, die sich schädigend auf die Einfallsfreude der Seele, auf die Gesundheit. auf die Leistungsbereitschaft, auf die Einstellung zur Arbeit und zu der Firma, für die Sie arbeiten, auswirken. Bei einer falschen Zielwahl ergibt sich nicht selten eine Vergewaltigung von Leib und Seele durch den Verstand, mit der Folge, dass Ihnen die Arbeit nicht bekommt, Sie unter ihr leiden und resignieren.

Erfolgreiche Persönlichkeiten erkennt man an der Vielzahl von Wünschen und Visionen.

Haben Sie schon einmal überlegt wie Sie das ungeahnte Energiepotential, das in den Wünschen Ihrer Seele begründet ist, für Ihre Existenzbewältigung, für Ihre Entfaltung und für die Lösung bedeutender Aufgaben nutzen könnten?

Aufgabe: Formulieren Sie Ihre Wünsche und Ziele, auch Ihrer Verwandlungsziele (aus der Persönlichen Situationsanalyse – Persitana) in einer Stunde der Muße schriftlich (in Kurzsätzen, so bildhaft wie möglich, so konkret wie nötig, jeweils auf getrennten Listen) und überlegen Sie, welche dieser Wünsche und Ziele aus echten Wünschen Ihrer Seele entstanden sind beziehungsweise hinter denen Sie mit Leib und Seele stehen.

Rangordnen Sie diese Wünsche nach dem Grad der Wunschintensität. Wiederholen Sie diese kleine aber wichtige Übung jede Woche, ohne dass Sie zuvor die alten Listen lesen und heften Sie – jede Liste, für andere unerreichbar – ab. Vergleichen Sie am Jahresende die einzelnen Listen und entwickeln Sie hieraus die nötigen Konsequenzen für Ihr Jahreswunschziel und Ihre Visionen!

Sie werden sehen, dass verschiedene Ihrer Wünsche Eintagsfliegen waren und im Augenblick keine weitere Beachtung verdienen; dass andere immer wieder in Variationen der Ausdrucksweise wiederkehren und würdig sind, von Ihnen weiter verfolgt zu werden. Vergleichen Sie diese Ziele und Visionen mit. dem Ergebnis (Verwandlungszielen und konkreten Aufgaben) der jährlichen Überarbeitung der Persitana und der Besitana (Berufliche Situationsanalyse). Sie können dann leicht ersehen, ob diese Ziele und Visionen Ihre aussichtsreichsten und notwendigen Aufgaben sind.

Kommen wir zurück zum Ergebnis Ihrer Wunschliste. Wieviel Wünsche haben Sie vermerkt? Sind es viele oder nur einige wenige? Je mehr Wünsche Sie sich bewusst machen konnten, umso erfolgreicher wird Ihr Leben in Zukunft sein.

Je allgemeiner und unverbindlicher Sie Ihre Wünsche formuliert haben, umso schwächer ist Ihr Selbstbewusstsein, umso geringer wird Ihr Erfolg sein, den Sie erreichen werden. Je größer der besondere Nutzen für Ihre Kunden und der hierdurch von Ihnen erstrebte Erfolg sind, umso einmaliger wird auch das Ergebnis Ihrer Bemühungen sein.

In gleicher Weise sollten Sie einmal spontan Ihre Ideen, Einfälle und Willensziele aufschreiben, mit denen Sie die Mängel Ihres Umfeldes. Ihrer Berufsarbeit, beseitigen könnten und hieraus konkrete Ziele im Sinne der Wunsch- und Ideenpflege weiterentwickeln.

Was verhindert die Entstehung lebendiger Wünsche?

Wir sind es häufig selbst, die die Einfallsfreude unserer Seele blockieren, da wir die besten Wunschkeime verkommen lassen! Wer die Einfälle seiner Seele nicht pflegt, dem kommen bald keine neuen Wünsche mehr.

Unser Umfeld sorgt ständig dafür, dass wir selbst nicht an unsere Visionen, Wünsche und Ziele glauben können. Zahllose destruktive Sprichwörter demotivieren uns wie

“Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr”:

“Schuster. bleib bei deinen Leisten”;

“Aus dir wird nie etwas werden”.

Dazu kommen nach Peter Lauster zahlreiche Lebenslügen wie

“Charakter ist wichtiger als Individualität”;

“Jeder ist sich selbst der nächste”.

Der Umgang mit destruktiven Menschen unterbindet häufig die Entstehung von Wünschen ebenso wie die chronische Arbeitsüberlastung, die keine Zeit zum Denken, zum in sich Hineinhören lässt. Der Zweifel an der Verwirklichungsfähigkeit seiner eigenen Visionen, das lächerlich gemacht werden durch Freunde und Kollegen tötet manchen noch nicht lebensfähigen aber wertvollen Ideenkeim.

Nicht selten führt das Unbehagen darüber, bis jetzt noch nie eine (gute) Idee realisiert zu haben, zur ideentötenden Resignation. Ähnlich können bei beruflicher Arbeitsüberlastung oder bei Familienstress, die dem Menschen keine Zeit zum Denken, Planen und Handeln lassen, wertvollste Gedanken verkommen.

Wie Visionen weiter entwickelt werden:

Die „Vision” als modischer, nicht ganz exakt definierter Begriff für weiterentwickelte, begeisternd und motivierend formulierte Ideen, Einfälle, Gedanken, Wünsche und Ziele sollte – in diesem Zusammenhang – alles andere sein als ein `Trugbild” (Definition gemäß Duden). Da Gedanken zu Taten werden, wenn dieser die nötige Realisationskraft innewohnt. wenn Wünsche so stark gemacht wurden, dass sie zur Verwirklichung drängen, kommt es darauf an, klare und konkrete Ziele zu definieren und genauso bildhaft und emotionsgeladen zu beschreiben wie die Vision selbst. Die Ziele sind dann in erreichbare Zwischenziele zu zerlegen, mit Wieplänen durchführungsreif zu planen und zeitplangerecht zu realisieren. Jedes Wort sollte dabei eine ganz bestimmte positive Vorstellung in uns auslösen.

Bereiten Sie die Umsetzung Ihrer Vision also schriftlich vor und legen Sie fest, wann Sie Ihre Vision mit welchem Ergebnis erreicht haben werden. Beim nächsten Schritt sollten Sie die Kraft positiven Denkens und der Selbstsuggestion einsetzen, um Ihr Unterbewusstsein auf Ihr Ziel zu programmieren. Aber nur dann, wenn Sie hundertprozentig an die Verwirklichung Ihres Zieles glauben, sich voll mit Ihrem Ziel identifizieren, Sie der Gedanke an die Zielrealisierung mit einem Begeisterungsrausch ohnegleichen erfüllt, wird Ihnen auch die Zielrealisierung voll gelingen.

Wichtig ist nun, die Wünsche, Ziele und Visionen zu finden, zu deren Realisierung gerade Sie sich berufen fühlen. die gerade Sie durch Ihre Stärken optimal lösen können. Die Mängel und Engpässe der Umwelt, Ihrer Berufsarbeit, unserer Volkswirtschaft und der weltwirtschaftlichen Entwicklung bieten ein reiches Betätigungsfeld.

Da fast jede größere Aufgabe zu ihrer Verwirklichung der Förderung oder tatkräftiger Hilfe anderer braucht, müssen Sie andere von Ihren Visionen begeistern können, müssen Sie Ihr Ziel bekannt machen, müssen Sie aber auch den entsprechenden Bedarf bei den für Sie wichtigen Kunden (als Abnehmer Ihrer Leistungen) wecken.

Und wie geht es weiter?

Sie können jetzt alles schön – wie gewohnt – auf sich beruhen lassen. Sie können aber auch -das heißt dann, wenn Sie mit Ihrer Situation oder dem Erreichten unzufrieden sind – die vorstehenden Ausführungen mit den nötigen Konsequenzen in Ihr Leben übertragen. Wenn Sie dies wollen, sollten Sie die folgenden Schritte tun:

  • Stellen Sie fest, wer für Sie Leitbild sein könnte und wodurch sich Ihre Erfolge und Misserfolge, Ihr Leben, Ihr Denken, Fühlen und Handeln von dem Ihrer Vorbilder unterscheidet. Ändern Sie vor allem Ihre Denkgewohnheiten. Denken Sie wie ein Erfolgreicher und Sie werden erfolgreich sein.
  • Suchen Sie aus der vorstehenden Aufgabe, aus der Vielzahl Ihrer Ideen und Einfälle, Ihre Wünsche und Ziele, auch Verwandlungsziele, das Ziel aus, für dessen Realisierung Sie langfristig die besten Chancen unter Verwertung Ihrer Stärken (unter anderem Ihrer Anlagen …) haben und mit dem Sie welchen Kunden welchen optimalen Nutzen bieten können. Der Einsatz der verschiedenen Elemente der Großmann-Methode lässt Sie dieses Ziel leichter und sicherer erkennen.
  • Finden Sie für „Ihre” Vision die berauschende, Sie und andere immer wieder neu motivierende Formulierung von diesem Ziel, die Ihnen jederzeit Ihren Weg als Leitbild weist.