Über die Kunst, das als richtig Erkannte erfolgreich zu tun

Sicher haben Sie sich schon mehrmals gefragt, warum verschiedene Anhänger der Arbeitsmethodik trotz der hervorragenden Qualität der Methodik ihre Vorsätze und Vorhaben so selten realisieren, warum mit der Arbeitsmethodik so relativ wenige Teilnehmer bemerkenswerte Erfolge erzielen, so selten Leistungen erbracht werden, die sich positiv von denen anderer Mitkonkurrenten unterscheiden?

Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass dies nicht so sein muss. Wir wollen dabei sicher nicht verkennen,

  • dass der glückliche Mensch glücklich in sich ist und es keiner sichtbaren Demonstration nach außen bedarf,
  • dass der Könner in seinen persönlichen Anforderungen, nicht aber in den Anforderungen an seine Leistungen bescheiden ist,
  • dass sich eine ganzheitliche Entwicklung langsamer vollzieht als die i.d.R. übersteigerte Entwicklung in Teilbereichen,
  • dass das Genießen der eigenen Arbeit und deren Leistungsergebnisse sichmehr in der StilIe vollzieht und sich dieseben nicht vorzeigen lässt,
  • dass manch einer das für ihn Richtige gar nicht erkennt,
  • dass mitunter die Einsicht oder die Übersicht fehlt, umdie Vorzüge der Arbeitsmethodik und ihrer Teile wirksam anwenden zu können. Dass es diese Vorzüge gibt, haben genügend unserer Freunde, aber auch viele sachkundige Außenstehende uns immer wieder bestätigt;
  • dass verschiedene Mitglieder nicht bereit oder in der Lage sind, die Grundelemente der Arbeitsmethodik für sich anzuwenden, die Zeitplantechnik, die Wie-Plan-Techniken, die Analysetechniken. Statt knochenharten Trainings will manlieber bla-bla machen und gescheit daher reden usw.

Wir können das Ziel der Arbeitsmethodik, das Gedeihen möglichst vieler Menschen zu fördern, nur erreichen, wenn wir die von uns gebotenen Möglichkeiten unseren Freunden, aber auch Außenstehenden erkennbar und realisierbar machen.

Alle vorteilhaften Veränderungen im Menschen, ausgelöst durch die Anwendung der Arbeitsmethodik, sind beachtenswert,

  • aber sie werden erst dann zum Wert, wenn andere, z.B. unsere Partner, daraus Vorteile zu ziehen vermögen, wir direkt oder indirekt ihnen von Wert sein können.

Derartige Werte, Vorteile etc. könnten z.B. sein, wenn

  • wir unseren Partnern fühl- oder greifbare Werte, Vorteile etc. bieten,
  • wir durch unser Vorbild zum Nacheifern wirken,
  • wir unseren Partnern ein Mehr an Beglückungskraft vermitteln,
  • einen reduzierten Krankheitsausfall vermitteln können,
  • wir Wege aufzeigen können, wie man durch größeren gebotenen Nutzen ein höheres Leistungsentgelt erhalten kann und durch dieses „mehr” an Geld wieder höheren Nutzen bieten kann,
  • wir das sichtbare „mehr” an freier Zeit zum Wohl unserer Gemeinschaft oder Gesellschaft bei der wiederum erkennbaren erfolgreichen Lösung von Umweltproblemen und -Aufgaben einsetzen,
  • wir durch eine bessere Kindererziehung unsere Kinder zu lebenstüchtigen, existenzfähigen und gesunden Menschen heranziehen, usw.

Lassen Sie Ihre Methodikerfreunde Listen anlegen mit den Möglichkeiten, die sie sehen, sofort/später anderen von Nutzen zu sein, ihnen Werte zu bieten, andere zu fördern.

Diese Liste gilt es permanent weiterzuführen, zu ergänzen!

Das Fehlen von klaren, konkreten Zielen, in denen das Werte bieten direkt schon in der Zielformulierung zum Ausdruck kommt, ist bereits ein wesentlicher Mangel, der allein schon unser Bemühen zum Scheitern zu verurteilen vermag.

Dass wir unsere Ziele uns mit dem Verstand setzen statt sie als Wünsche unserer wir das „wie” für eine bessere Gesundheit, eine erhöhte Leistungsfähigkeit, Seele stark zu machen und sie mit allen Fasern unseres Seins herbeizusehnen ist ein zweiter Mangel.

Und das Fehlen eines Verursachungsplanes, dessen einzelne Schritte wie die Stufen einer Leiter uns zum Ziele hinzuführen vermögen ist der 3. entscheidende Mangel. Ohne einen solchen Plan, der natürlich entsprechend übersichtlich sein muss und kein Roman sein darf, geht es nicht.

Wir wissen aber auch, dass unsere Zuverlässigkeit entscheidend davon abhängt, ob und wieweit es uns gelingt, unsere Aufgaben und Vorsätze, die sich aus unserer Einbringung in unser Lebensumfeld ergeben, zeitgerecht zu erfüllen, dass die erfolgreiche Lösung unserer Aufgaben, durch die wir anderen zugleich Werte bieten, unser Selbstwertgefühl wesentlich beeinflusst, dass ein für andere nicht erkennbarer Wert gar nicht honoriert wird.

Um eine Antwort auf die Fragestellung dieses Beitrages zu finden, erscheint mir die Abklärung folgender Teilfragen sinnvoll:

  • Was ist für mich richtig und was nicht?
  • Wie kann ich erkennen, was für mich richtig ist?
  • Was hält mich ab, das Richtige zu tun?
  • Wie kann ich mich wirksam motivieren, um etwas Bestimmtes zu tun?
  • Wie komme ich dazu, das als richtig Erkannte entschlossen zu tun?
Lesen Sie bitte weiter:
1. Was ist für mich richtig?